Objektdetails Emmerichstrasse 10


Objektansichten

Die Emmerichstraße befindet sich im Kasseler Stadtteil West von Schenkendorfstraße bis Hardenbergstraße.

Sie ist benannt nach Andreas Emmerich (geb. 10. 11. 1735 Kilianstädten), Oberst, der am 18.7.1809 in Kassel
auf dem Forst hingerichtet worden ist wegen seiner Beteiligung an dem Marburger Aufstand gegen das Regime
des Königs von Westphalen, Jérôme Bonaparte. An die Erschiessung von Emmerich und den anderen Aufständischen,
Sternberg, Hasserodt, Hohnemann, Muth und Guenther, erinnert das an der Hinrichtungsstätte errichtete Denkmal,
das sich im Bereich Lilienthalstraße/ Wohnstraße (ehemaliges Spinnfaser-Gelände) befindet. Ein weiteres Denkmal
für diese “Opfer der französischen Fremdherrschaft” befindet sich am Waldauer Fußweg.


Objektlage

Baubeschreibung

Folgende Leistungen sind, neben dem Grundstück und Hausanschlußkosten,  im  Festpreis  enthalten:

1.    Allgemeines
Das Bauvorhaben wird in solider Massivbauweise nach den anerkannten Regeln der Technik und nach den entsprechenden DIN-Normen erstellt. Es werden nur zugelassene Baustoffe verwendet.

2.    Planung , Bauantrag , Statik und Bauleitung
Die Erstellung sämtlicher Planungsunterlagen, die zur Erlangung der Baugenehmigung benötigt werden, die Statik, Wärmebedarfsberechnung und Schallschutznachweis sowie die komplette Bauleitung. Die ständige Kontrolle der Bauausführung erfolgt durch unseren Bauleiter.

3.    Erdarbeiten
Grobabsteckung des geplanten Gebäudes. Abschieben des Mutterbodens und seitlich lagern sowie später auf dem Grundstück verteilen. Aushub der Baugrube, verfüllen des Arbeitsraumes mit bauseitigem oder anderem geeigneten Boden, sowie Abfuhr bzw. Verteilung des überschüssigen Bodens auf dem Grundstück.

4.    Fundamente und Sohle
Die Streifenfundamente werden frostfrei gemäß statischer Berechnung aus Ortbeton hergestellt. Die Kellersohle wird auf einer Kiesfilterschicht und einer Sperrschicht (PE-Folie) betoniert.

5.    Entwässerung
Die Gebäudeentwässerung erfolgt unterhalb der Sohle (oder entsprechend den örtlichen Anschlussmöglichkeiten und der geplanten Höhenlage des Gebäudes ) mit KG-Rohren bis Außenkante Haus gem. Entwässerungsplan. Alle Leitungen werden auf dem kürzestem Weg bis Hausaußenkante verlegt und an den Kanal angeschlossen.

6.    Isolierung gegen Feuchtigkeit
Die Isolierung des Gebäudes gegen aufsteigende Feuchtigkeit erfolgt nach DIN Die senkrechte Außenisolierung wird als Dickschichtisolierung ausgeführt. Schutz der Isolierung mit DRÄN-Platten. Die waagerechte Isolierung gegen aufsteigende Feuchtigkeit besteht aus Bitumenpappe oder Kunststoffdichtbahn.

7.    Mauerwerk im Kellergeschoss
Die Außenwände werden aus HLZ errichtet.
Im Keller sind 7 Tiefgaragenplätze, Abstellräume, und Anschlussraum für Technik angeordnet. Die Kellerräume werden durch eine massive Trennwand geteilt.
Es wird eine Filigrandecke mit Ortbeton eingebaut, die Unterseite wird grob entgratet und weiß gestrichen.      Der Fußboden erhält einen ca. 6 cm starken Zementestrich.
Die Kellerfenster mit Isolierglas erhalten einen Lichtschacht mit Abdeckung gem. Geländehöhe und Zeichnung.
Kellerfenster in der Tiefgarage wegen der Durchlüftung ohne Glas mit Lochgitter.
Die Wände des Treppenhauses erhalten einen Kratzputz, alle anderen Wände weiße Farbe.
Der Kellersockel oberhalb des Erdreiches erhält einen Zementglattputz und wird farbig gestrichen.
Die Ringdrainage mit Kontrollschächten wird im Kiesbett verlegt und an die Entwässerungsleitung angeschlossen.

8.    Mauerwerk im Erd - und Obergeschossen
Das Außenmauerwerk besteht aus 24 cm Ziegelporoton gem. EnEV und Statik mit zweilagigem mineralischem Außenputz mit 10cm Wärmedämmung ( Scheibenputz oder Münchner Rauputz ). Die Innenwände werden entsprechend der Zeichnung und gem. Statik aus Ziegelmauerwerk oder in Trockenbauweise erstellt.
Die Rohbauhöhe beträgt 2,62 cm. Die Innenwände sind geputzt. Die Geschossdecken werden als Filigrandecken mit Ortbeton eingebaut.
Balkonplatten werden aus Stahlbeton, die Unter- und Stirnseiten in Sichtbeton hergestellt.

9.    Ausbau - Penthouse
Außenwände werden mit 24 cm Ziegelporoton gem. EnEV gemauert. Zwischen den Sparren wird mit Mineralwolle gedämmt und mit PE-Folie und Gipskartonplatten verkleidet.

10.    Zimmerer-, Dachdecker- und Klempnerarbeiten
Der Dachstuhl wird aus Vollholz mit ca. 18 % Holzfeuchte gezimmert.
Der Dachüberstand beträgt umlaufend ca. 50 cm.
Die Traufschalung besteht aus Profilbrettern und wird weiß lasiert.
Die Dacheindeckung erfolgt in Flachdachaufbau nach DIN. Die erforderlichen Formteile zur Belüftung der Entwässerung sind enthalten. Für die Entwässerung des Daches werden halbrunde, vorgehängte Dachrinnen in Titanzinkblech mit allen erforderlichen Formteilen und Fallrohren bis zum Erdanschnitt verlegt.

11.    Schornstein
Der Schornstein besteht aus Formteilen nach DIN. Reinigungsklappen befinden sich im Keller. Der Schornsteinkopf wird verkleidet. Ein zweiter einzügiger Schornstein wird im Penthouse eingebaut.

12.    Fenster, Fenstertüren
Die Fenster und Fenstertüren werden aus weißen 6-Kammer-Kunststoffprofilen, Drehkippbeschlag oder Festverglasung hergestellt. Das Isolierglas hat einen U-Wert von 1,1 W/m² K. Der Fenstereinbau erfolgt nach DIN 4108 mit Dichtungsbändern und Putzschienen.

13.    Rollläden
Rollläden aus PVC ( mit Hochschiebesicherung - Farbe grau ) für rechteckige Fenster werden in allen Geschossen, soweit ein Rollladenaufsatzkasten über dem Fenster eingebaut werden kann, installiert.

14.    Fensterbänke
Die Innenfensterbänke sind Natursteinbänke, die Außenfensterbänke aus weißem Alu.

15.    Wohnungseingangs - / Innentüren
Die Wohnungseingangstüren werden gem. DIN und Bauordnung eingebaut. Die Wohnungseingangstür und die Innentüren sind hochwertige Echtholzfurniertüren mit Stahlzargen in Ahorn, Buche oder Eiche hell ( Röhrenplatteneinlagen) mit Edelstahldrückergarnitur.
Die Rohbau-Türbreite der Innentüren beträgt 88,5 cm, lichte Höhe: ca. 2,11 m.
Die Keller erhalten ZK Türen mit Eckzargen, Drückergarnitur und Bundbartschloss.

16.    Haus-Eingangstür
Haus-Eingangstür als einflügelige Edelstahl- oder Aluminiumtür mit einbruchshemmendem Beschlag und Sicherheitsschloss ( dreifach verriegelt ). Die Lichtausschnitte werden isolierverglast, die Paneelfüllungen gedämmt.
Die Tür ist mit einem von jeder Wohnung aus bedienbaren elektrischen Türöffner mit Sprechanlage versehen.
Jede Wohnung erhält einen Briefkasten im Eingangsbereich.

17.    Treppen
Die Treppen werden als Stahlbetontreppen mit Fliesenbelag entsprechend des Schall- und Brandschutznachweises hergestellt. Die Treppenhäuser werden mit Fliesen belegt. Die Hauseingangstreppe aus Stahlbetonstufen erhält einen Natursteinbelag.

18.    Elektroinstallation
Die Elektroinstallation wird gem. den Vorschriften VDE und den Vorschrif¬ten des jeweiligen EVU errichtet. Die Anlage beginnt ab Hauptsicherung und wird wie folgt ausgeführt: Zählerschränke und Unterverteilungen in ausreichender Größe mit allen erforderlichen Sicherungen. Erdung der Heizungs- und Sanitäranlagen.

Wenn die nachfolgenden Räume in der Zeichnung vorgesehen sind, erhalten sie fol¬gende Ausstattung:

Wohnzimmer
2 Deckenbrennstellen mit Ein-/ Ausschalter bzw. Wechselschalter   
8 Steckdosen        1 Antennen- / Telefonleitung mit Anschlussdosen
Küche
1 Wand- oder Deckenbrennstelle mit Ein-/ Ausschalter bzw. Wechselschalter
8 Steckdosen        1 E-Herdanschluss
WC
1 Steckdose        1 Deckenbrennstelle mit Schalter
Bad
3 Steckdosen        2 Bad- oder Deckenbrennstellen mit Ein / Aus Schalter
Eingang
Klingel mit Sprechanlage
Außenleuchte mit Bewegungsmelder ( auch an Garagenzufahrt )
Schlafzimmer
5 Steckdosen         1 Deckenbrennstelle mit Wechselschalter
1 Antennen- / Telefonleitung mit Anschlussdosen
sonstige Zimmer
5 Steckdosen        1 Deckenbrennstelle mit Ein- /Ausschalter
je eine Antennen- / Telefonleitung mit Anschlussdosen ( außer HWR )
Flur
2 Steckdosen        Wand- bzw. Deckenbrennstelle    Wechsel- bzw. Tasterschaltung
Türsprechanlage u. Türöffner mit s / w Monitor
Treppenhaus
1 Steckdose je Etage    Wand- oder Deckenbrennstellen    Taster- und Klingelschaltung
je Kellerraum
1 Steckdose        1 Deckenlampe mit Ein-/ Ausschaltung
Heizung
Die Anlage wird komplett verdrahtet und mit Notschalter versehen gem. Vorschrift.
Temperaturabhängiger Außenfühler.

19.    Sanitärinstallation
Die Schmutzwasserleitungen unter der Kellersohle sind aus Kunststoffrohren laut Entwässerungsplan und führen bis Außenkante des geplanten Hauses. Von dort erfolgt der Anschluss an das örtliche Abwassernetz. Die Entlüftung der Leitungen erfolgt über Dach. Die innenliegenden WC werden mit separater Leitung und Ventilator über Dach entlüftet.

Die Frischwasserleitungen werden ab Wasseruhr zu den einzelnen Verbraucherstellen geführt, für die Wasseruhr ist grundsätzlich das zuständige Versorgungsunternehmen zuständig.
Die Ausführung der Leitungen erfolgt gem. der gültigen DIN.
Die Armaturen sind verchromt und werden als Einhebel-Mischbatterien unter Putz eingebaut.
Als Sanitärobjekte werden Markenfabrikate in Standardfarben geliefert und eingesetzt.
Die Verbrauchserfassung des Kalt - und Warmwassers erfolgt über Mietzähler.

Bad / Dusche / WC
Im Bad werden die Objekte gem. Zeichnung eingebaut.
1 wandhängendes Porzellan-WC-Becken mit Unterputzspülkasten
1 Acryl-Eckbadewanne mit Mischbatterie und Brausegarnitur
1 flache Eck-Duschwanne mit Unicastange, Mischbatterie, Brausegarnitur
Die Duschwanne erhält einen Wannenträger aus Styropor ( wärmegedämmt ).
Waschtische je 65 cm
Gäste-WC
Im Gäste-WC werden die Objekte gem. Zeichnung eingebaut.
1 wandhängendes Porzellan-WC-Becken mit Unterputzspülkasten
1 ca. 50 cm breites Waschbecken
Küche
Warm- und Kaltwasseranschluss für Spüle und Geschirrspülmaschine
Hauswirtschaftsraum
Kaltwasseranschlüsse für Waschmaschinen

20.    Fliesenarbeiten
Bad / Gäste WC sind 2m hoch umlaufend gefliest. Dusche und Wanne sind eingefliest.
Die Küche erhält einen bis zu 3 m² Fliesenspiegel.
In Küche, HWR, Bad, Gäste-WC werden Bodenfliesen verlegt
Der Materialwert beträgt brutto 25,- € je m².
Balkone / Dachterrassen erhalten einen Plattenbelag (Materialwert brutto 25,- € je m² ).

21.    Fußboden
Alle Fußböden ab Erdgeschoss erhalten schwimmenden Estrich ( incl. Wärme- und Trittschalldämmung ). In den Räumen ohne Fliesen wird Teppichboden verlegt ( Materialwert brutto 20,- € / m² ohne Verlegung ).

22.    Heizung
Die Heizung wird als Gaszentralheizung ( Niedrigenergie-Brennwertkessel ) betriebsfertig im Keller installiert, die Wärmebedarfsberechnung erfolgt nach DIN.
Die Warmwasserversorgung erfolgt über einen Speicher, der vom Heizkessel beheizt wird. Als Heizkörper werden Plattenheizkörper eingebaut. Sie sind mit hellem Heizkörperlack beschichtet und erhalten Thermostatventile. Der Heizkessel arbeitet vollautomatisch mit Außentemperatursteuerung.
Die Anlage wird betriebsfertig übergeben.
Es erfolgt eine Einweisung der Heizungsanlage durch die Fachfirma.
Die Verbrauchserfassung der Heizkosten erfolgt über Mietzähler.

23.    Maler- und Tapezierarbeiten (innerhalb der Wohnungen = Eigenleistung)
Die Decken der Wohnräume werden mit Raufaser tapeziert und mit Dispersionsfarbe weiß oder farbig gestrichen.
Alle Metallteile erhalten einen Anstrich, sofern sie nicht verzinkt, beschichtet oder eloxiert sind.
Der Sockel erhält einen Fassadenanstrich oberhalb des Erdreichs.
Holzteile werden weiß lackiert.

24.    Schlosserarbeiten / Balkone
Die Treppen in den Treppenhäusern erhalten Stahlgeländer mit senkrechten Stäben und Holzhandlauf. Die Geländer der Balkone werden aus Stahl mit Verglasung als Windschutz ausgeführt.

25.    Aufzug
Im Bereich des Treppenhauses wird ein Aufzug vom Keller bis zum Penthouse installiert.

26.    Garagentore
In Keller / Tiefgarage werden Sectionaltore mit Motorantrieb und Funkfernbedienung eingebaut.

27.    Außenanlagen / Pkw-Stellplatz
Die Außenflächen werden bepflanzt bzw. gem. Freiflächenplan mit Rasen eingesät. Zufahrten und Wege werden mit Verbundpflaster versehen. Die weitere Gartenpflege ist von der Eigentümergemeinschaft zu regeln.

28.    Fernsehen
Auf dem Grundstück und im Gebäude sind die erforderlichen Leitungen verlegt, so dass der Anschluss an das Kabelfernsehnetz möglich ist. Evtl. anfallende Kosten ( Gebühren, Anschluss oder Bereitstellungsgebühren ) gehen zu Lasten des Käufers. Sollte der Anschluss an das Kabelfernsehen zu normalen Bedingungen nicht möglich sein, wird eine Satellitenanlage auf dem Dach installiert. Die Kosten dafür tragen die Käufer.

29. Sonstiges
Die Übergabe der Räume erfolgt in endgereinigtem Zustand.
Änderungen aufgrund technischer und gestalterischer Notwendigkeiten bzw. aufgrund behördlicher Auflagen bleiben vorbehalten. Ebenso Änderungen, die keine Minderung in Bezug auf Eignung oder Qualität darstellen.
Die technische Ausführung obliegt der Memoglu GmbH oder deren Architekten.
Für die in Eigenleistung erbrachten Arbeiten trägt der Käufer die volle Verantwortung. Gewährleistungsansprüche können für diese Arbeiten weder an die Memoglu GmbH noch an deren Beauftragte geltend gemacht werden.
Eine Bauwesen – und Rohbaufeuerversicherung ( für die Bauzeit ) wird abgeschlossen.

Der Bauausführung wird diese Baubeschreibung zugrunde gelegt. Werden darüber hinaus andere Materialien und Einbauten gewünscht, so können diese, sofern technisch die Möglichkeit besteht, als Sonderwünsche berücksichtigt werden. Die Mehrkosten der Sonderwünsche werden dem Käufer vom Handwerker direkt in Rechnung gestellt. Kann der Handwerker diese Kosten aus technischen Gründen nicht trennen, so werden sie durch die Memoglu GmbH mit einem Zuschlag für Bearbeitung von 10 % an den Käufer weiterverrechnet.
Dargestellte Ausstattungen und Möblierungen, die in den Bauplänen eingezeichnet, jedoch in der Baubeschreibung nicht erfasst sind, gehören nicht zum Leistungsumfang der Memoglu GmbH.
Die Darstellung erfolgt beispielhaft und kann bei der Bauausführung geändert werden, sofern die Anordnung nicht mit dem Käufer verbindlich festgelegt wird.
 

 


Baufortschritt



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